Unser Rennen beim Rocky Mountain BIKE Marathon - basecampas.at
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Unser Rennen beim Rocky Mountain BIKE Marathon

Die Sonne strahlte bereits orange auf die Bergspitzen oberhalb der Ponale Straße. Uns stand jedoch noch die Gänsehaut zu Berge, als wir das Hotel durch die Tiefgarage Richtung Start des Rocky Mountain BIKE Marathon verließen . Der Tag begann schon um 5:30 Uhr mit einem minimalistischen aber doch nährreichen Frühstück im Hotelzimmer gemeinsam mit Anja’s Eltern.

Der erste Startschuss beim Rocky Mountain BIKE Marathon fiel bereits um 7:30 Uhr. Deshalb machten wir uns eine Stunde später – um 6:30 Uhr – mit kleinen Augen aber großer Aufregung auf den Weg von Torbole nach Riva.

Nervös grinsend am Start zum Rocky Mountain BIKE Marathon

Vor allem bei Anja war die Nervosität vor diesem Rennen groß. Nachdem sie immer nur sporadisch ein paar Rennen gefahren und Training abgespult hat, hat sie diesen Winter auf gezielte Vorbereitung umgestellt und möchte eine volle Rennsaison durchfahren. Die Erwartungen und Hoffnungen, dass das Training auch einen Fortschritt gebracht hat, waren deshalb stark präsent. Zudem kannten wir die Strecke, wir uns am Dienstag zuvor besichtigt hatten: Kindergeburtstag würde es keiner werden.

Jeder geht mit dem Druck (den man sich eh meist selbst auferlegt) vor einem Rennen anders um. Wir beide werden eher ruhig. Anja hat für sich das Einfahren als bestes Heilmittel gegen die Nervosität gefunden. Sobald sie zum Aufwärmen am Rad sitzt, kommt sie zu innerer Ruhe. Sandro hat weniger mit diesem inneren Trubel zu kämpfen. Bei ihm überwiegt meist die Vorfreude auf die bevorstehenden Rennkilometer, was sich dann auch auf seinen Rennfotos wiederspiegelt: Immer am grinsen. 

Der Startbereich war bereits gut gefüllt. Wir hatten noch eine kleine Wanderung vor uns, bis wir unsere Startblöcke entdeckt haben. Hier auch das einzige Manko des Marathons: Die Startblocksymbole waren am ENDE und nicht am BEGINN des jeweiligen Startblocks angebracht. Für kurze Zeit machten wir uns also im falschen Block bereit, fanden dann aber doch unser richtiges Platzerl inmitten von 2000 anderen Mountainbikern. Ein tolles Gefühl.

Glücklich und zufrieden im Ziel

Sandro durfte im Block B um 7:50 Uhr auf die Strecke gehen. Die Temperaturen waren zu dem Zeitpunkt zum Glück schon gut erträglich. Er konnte „sein Rennen fahren“, hatte in den Anstiegen keinerlei Probleme und kam auch in den Abfahrten gut durch. Nach 2 Stunden und 10 Minuten finishte er in Riva del Garda und durfte anschließend auf Anja warten.

Anja – aus Startblock C losgefahren – hatte zu Beginn mit etwas Stau und ‚Schiebern‘ auf der ersten steilen Anstiegspassage zu kämpfen. Was aber im Nachhinein betrachtet eher ein Vorteil war: Es war unmöglich schon beim Rennbeginn zu ‚überziehen‘. So konnte sie ein gleichmäßiges Tempo durchziehen, die technischen Abfahrten sicher meistern und sich ihren Wunsch nach einer Zeit unter 3,5 Stunden mit einigen Reserven erfüllen.

Erwähnenswert ist die perfekte Organisation des Rocky Mountain BIKE Marathon am Gardasee. Von zwei Volunteer-Jobs bei weiteren Rennen des Organisators Ley Events bzw. Veranstalters BIKE Magazin konnte sich Anja bereits über die Professionalität und Erfahrung des Teams überzeugen. Nun auch als aktive Rennteilnehmerin. Streckenposten überall wo nötig. Gesperrte Straßen. Gute Beschilderung. Allzeit gegenwärtiges Rescue Team sowie alle Snacks und Getränke die man sich während und nach dem Rennen wünscht.

Immer wieder RACE DAY

Als um 5:00 Uhr der Wecker klingelte, wollten wir uns lieber nochmal in die warme Decke kuscheln. Wenn man aber dann seine Ziele nach ein paar anstrengenden Stunden auf dem Mountainbike erreicht hat, ist das ein Gefühl, das man nirgends sonst erleben kann. Deshalb schwingen wir uns auch nächstes Wochenende wieder auf unsere Arbeitsgeräte wenn es heißt: 30…15….PENG!

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