Stubalpen Marathon Maria Lankowitz - basecampas.at
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Wir-kommen-wieder-Rennen: Stubalpen Marathon Maria Lankowitz

Vorweg: Ich (Anja) darf in diesem Beitrag zum Stubalpen Marathon die „Ich-Form“ verwenden, da Sandro nicht am Start war.

Verfahren unmöglich. Verdursten unmöglich. Freudlos im Ziel ankommen unmöglich. Der Stubalpen Marathon macht es möglich.

Foto: Sportograf

Die Beschilderung beim Stubalpen Marathon

Wie schon im letzten Beitrag vom Schöckl Gipfelsturm ist die Beschilderung das A & O eines jeden Mountainbike Marathons. Denn wer hier zu zögerlich mit seinen Richtungspfeilen umgeht, dem fehlen im nächsten Jahr einige Starter. Beim Stubalpen Marathon werden es jährlich mehr. Und hier spielt sicher auch die wahnsinnig gute Beschilderung eine Rolle. Mehrere (!) Richtungspfeile vor einer Abzweigung und Stopp-Schilder bei jedem noch so verwachsenem Weg (den mit normalem Hausverstand eh niemand nehmen würde) machen die Orientierung und frühzeitige Reaktion am Bike leicht. Zusätzlich sind viele motivierte Helferleins an den Abzweigungen und machen auch mit Handzeichen klar, dass es jetzt nach links oder rechts geht. Mich haben auf einem Asphaltstück zwei junge Mädls lautstark darauf hingewiesen, dass in der nächsten scharfen Kurve Schotter folgt. Man merkt, dass beim Stubalpen Marathon amtierende Mountainbike-Rennfahrer am Werk sind. Verfahren unmöglich!

Foto: Sportograf

Die Verpflegungsstellen beim Stubalpen Marathon

Unglaublich was sich hier abspielt. Wenn es mir neben meiner Schnauferei möglich gewesen wäre, hätte ich richtig lachen müssen. Die beiden Verpflegungsstellen, die ich passierte, waren richtig gut besetzt. „Iso, Wasser? Iso, Wasser?“ riefen die ersten drei Helfer mir zu. Zwei Meter weiter wird mir eine Banane hingehalten. Ein Helfer fragt mich, ob er mitlaufen soll, um meine Flasche aufzufüllen. Waaas? Verdursten unmöglich!

Auch im Ziel war die Verpflegungsstelle nach meinem Geschmack: Es gab Obst in allen Varianten, vor allem wasserhaltiges Obst. Nach den süßen Energie-Gels auf der Strecke, bringe ich Kuchen & Co eh meist gar nicht runter.

Was mir schon im letzten Jahr aufgefallen ist, ist, dass rein nur mit Einweggeschirr, -bechern und -besteck gearbeitet wird. Mountainbiker sind Naturliebhaber und ich denke, dass ihnen deshalb auch der Schutz ebendieser zumindest ein bisschen am Herzen liegt. Vielleicht kann man deshalb an dieser Müllproduktion im nächsten Jahr etwas ändern.

Das Rennen beim Stubalpen Marathon

Es erscheint mir unmöglich, nach diesem Rennen ohne Glückshormone ins Ziel zu kommen. Ich war und bin begeistert von der Strecke. Denn moderate, lange Anstiege lassen einen gut in den Rhythmus kommen. Der Alpentour-Trail lässt einen lachen und fluchen zugleich und die letzte ‚technische‘ Abfahrt in den Schafittelgraben fordert die letzte Konzentration. Freudlos im Ziel ankommen unmöglich!

Fotos: Sportograf

In diesem vor Begeisterung triefendem Beitrag, ist wohl unverkennbar, dass ich mich wohlgefühlt habe. Allgemein bin ich um ein Vielfaches ruhiger an diesen Tag herangegangen, als beim Schöckl Gipfelsturm. Außerdem hatte ich die Strecke als lässige Strecke im Kopf, wusste vom Schöckl Gipfelsturm wo ich ungefähr stehe und konnte somit mit einem Puls unter dem Regenerationsbereich aufs Rad zum Aufwärmen steigen. In Graz bin ich schon vor der ersten Pedalumdrehung im Grundlagenbereich 1 gewesen. Mein Herz musste Nervosität verarbeiten. 

Foto: Sportograf

Man lernt bei jedem Rennen. Egal wie oft man es fährt. Aus diesem nehme ich mit, dass die Einstellung im Kopf das halbe Leben ist!

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