Haus am Kaibling, Resilacke und Granitmarathon

Mit vielen coolen Erlebnissen und Eindrücken sind wir vom vergangenen Wochenende zurückgekehrt. Wir durften wieder einmal einen schönen Morgen vom VW-Bus aus  in Haus am Kaibling genießen, von einer Klippe bei der Resilacke springen und beim Granitmarathon in Kleinzell um eine schnelle Zeit kämpfen. Aber alles der Reihe nach…

Frische Bergluft in Haus am Kaibling

Nach Kleinzell ist der Weg von der Oststeiermark aus nicht gerade kurz. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, am Freitag einen Zwischenstopp einzulegen. Bereits voriges Jahr haben wir in Haus am Kaibling einen feinen Platz gefunden, wo es sich ohne Probleme eine Nacht im VW-Bus schlafen lässt. Auch deswegen fiel die Wahl des Zwischenstopps auf ebendiesen Ort. Das beste am Übernachten im VW-Bus außerhalb von Camping-Plätzen? Die schönen Morgenstunden! Man spürt sofort das andere Klima in der Obersteiermark: Frische, kühle Luft und dazu warme Sonnenstrahlen.

Haus im Ennstal Landschaftsbild, Mariazell 3.0

In radtaugliche Schale geworfen, musste dieses Mal McDonalds fürs Frühstück herhalten. Wenn man aber nach der Mahlzeit den Müllberg am Tablett genauer betrachtet, wird einem doch bewusst, dass man dies so selten wie möglich tun sollte! Jedenfalls doch gut gesättigt radelten wir die ideal beschilderten Radwege entlang, bis wir zu einer Abzweigung mit Beschilderung zur Dachsteinrunde kamen. Ein perfekter Anstieg zum Einfahren also. 🙂

Anja und Sandro mit Blick Richtung Haus im Ennstal, Mariazell 3.0

Zurück beim „basecamp“ ging es ans Räder verladen, ein paar Lebensmittel einkaufen und dann ab nach Kleinzell: Granitmarathon calling!

Die Resilacke zur Vorbereitung auf den Granitmarathon

Resilacke – so cool wie sich der Name für einen kleinen See anhört, so cool ist er auch. Versteckt in einem Wald, inmitten eins Steinbruches. Anja hatte die Resilacke noch von den Kinderrennen – von vor 10 Jahren – im Kopf und wusste, dass man hier von den Felsen springen konnte. Das kann man sich natürlich nicht entgehen lassen. Vor allem da es bei Ankunft in Kleinzell gefühlte 40 Grad hatte.

Anja und Sandro bei der Resilacke, Mariazell 3.0

Es war so wie wir es uns vorgestellt hatten: Richtig, richtig lustig. Obwohl – wenn man oben an diesem Felsvorsprung steht, geistert einem doch das Umdrehen im Kopf herum. Naja, was solls? Und schon zappelt man ohne Boden unter den Füßen herum.

Seht selbst in einem kleinen Video. Wobei die Höhe im Video nicht gerade wie eine Höhe wirkt. Und wir leider (noch) keine coolen „Moves“ drauf haben.

Granitmarathon Kleinzell

So wie wir vom Stubalpen Marathon in Maria Lankowitz geschwärmt haben, so müssen wir mindestens auch vom Granitmarathon schwärmen. Unser Favorit war das kostenlose Camping am Sport- bzw. Tennisareal: Stromanschluss, sauberste Duschen und die Möglichkeit Geschirr abzuwaschen. Was will man mehr?

Unser VW Bus auf dem Campingplatz beim Granitmarathon, Mariazell 3.0

Großartig war auch das Drumherum – angefangen von der Festzeltdurchfahrt am roten Teppich, bis zur freundlichen und raschen Startnummernausgabe sowie nicht zu vergessen: Das leckere Speisenangebot (Pizza!!!).

Das Rennen selbst war für uns beide ein hartes: Eine außergewöhnliche Marathon Strecke mit einem ständigen Auf und Ab, wobei das Auf meist sehr steil ist – erwartet einen in Kleinzell.

Anja auf ihren letzten Meter beim Granitmarathon, Mariazell 3.0

Anja hat es hier sehr schnell ihre großen Schwächen aufgezeigt: Ausdauer soweit gut, Kraft stark verbesserungswürdig. Und Kopf sowieso.

Sandro hatte auch nicht seinen besten Tag, konnte aber trotzdem in einer tollen Zeit ins Ziel einfahren. Außerdem hat er sein Rad kurz „eingeparkt“ wodurch einige Minuten verloren gingen.

Sandro kurz nach dem Startschuss beim Granitmarathon, Mariazell 3.0

Wir freuen uns jetzt erstmal auf unser Abenteuer Mariazell 3.0, wo wir ohne Trainingsdruck die Touren genießen werden und so neue Motivation für die kommenden Racedays (Centurion Challenge Pöllau und Kitzalp Bike in Kirchberg) schöpfen.

Campingplatz beim Granitmarathon, Mariazell 3.0