MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal - basecampas.at
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MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal

Ein absolutes Highlight eines jeden Wettkämpfers ist wohl ein Heimrennen. Und ein solches durften wir mit dem MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal auch heuer bestreiten. Was wir am meisten genossen haben? Durch die kurze Anfahrtszeit erlebten wir das Rennwochenende (fast) vollkommen entspannt.

Eine entspannte Rennvorbereitung

Schon am Tag vor dem Rennen holt Sandro unsere Startnummern ab. Zu Hause montieren wir diese dann gemütlich im Garten. Klingt idyllisch. Ein bisschen ein Grummeln im Bauch ist aber schon dabei, als wir uns das Höhenprofil nochmal durchschauen. Keine Strecke kennen wir so gut, wie die in Pöllau.

Es ist schon entspannend, wenn man sich abends ins Bett legt und weiß, man kann den Morgen gemütlich beginnen, da die Anreise eigentlich keine Anreise ist sondern ein Katzensprung. Trotzdem schmeckt das Frühstück am Rennmorgen wie an jedem Rennmorgen: Nämlich gar nicht. Während man kauend in die Luft schaut und seinen eigenen Gedanken nachhängt, hat man das Gefühl, Brot und  Müsli werden mehr, statt weniger.

Ein entspannendes Aufwärmen

Beim Startort des MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal angekommen steigen wir schon bald auf die Räder um uns aufzuwärmen. Wir kennen die Umgebung und wählen eine Strecke, auf der wir interessanterweise niemanden – außer einem Vereinskollegen, der ebenfalls ortskundig ist – treffen. Es wirkt, als wären wir heute die einzigen, die sich im Renntempo auf den Rabenwald und Co schinden möchten. Allerdings empfinden wir das als positiv, denn wir können in Ruhe und ohne viel Gequatsche unsere Beine und Lungen auf den bevorstehenden Laktatschub vorbereiten.

Ein wenig entspannender MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal

Wir lieben die Gegend, durch die man sich beim MTB Marathon Pöllauer Tal, bewegt. Nur leider haben wir nach dem Startschuss um 10:15 Uhr keine Zeit mehr, diese zu genießen. Nach unserem Abenteuer Mariazell 2.0 sind wir gespannt, wie unsere Beine die ersten Höhenmeter meistern.

Sandro findet sich schnell ins Rennen und kann auch die Abfahrten voll durchziehen, da ein Mitstreiter die Strecke noch besser kennt, als wir beide und so bergab eine ideale Linie vorgibt. Bei Anja dauert das Einfinden ein bisschen. Schon bald ist aber auch bei ihr der Rhythmus für den ersten und längsten Anstieg auf den Rabenwald gefunden.

Beide lassen wir uns nach der Abfahrt und zu Beginn des zweiten Anstiegs eine neue Flasche geben. Sandro versucht auf eine Gruppe auf eine Gruppe vor ihm aufzufahren. Ein Loch zu anderen Fahrern schaut aber meist nur klein aus. Ist es aber nicht. Und so verbleibt Sandro bei seinem Mitstreiter, mit dem er in einer top Zeit glücklich und zufrieden das Ziel erreicht. Anja kann im dritten Anstieg nochmal einen kleinen Turbo zünden. Doch wenn das Ende schon so nah scheint, kommen erst die letzten 10 Kilometer beim MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal. Und hier wird einem mehr oder weniger leidlich bewusst, warum die Oststeiermark als hügelig bezeichnet wird.

Anja kann – im Vergleich zu 2012 – um 20 Minuten schneller finishen. Trotzdem fehlt hier noch eine ganze Welt auf die Spitzenfahrerinnen. Es braucht eben seine Zeit, bis sich die Zeit verbessert. Es gilt, die Geduld nicht zu verlieren, aber Motivation daraus zu gewinnen.

Foto: Sportograf

Die Beschilderung war auch bei der heurigen Austragung des MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal perfekt. Zumindest aus unserer Sicht. Denn auch ohne Pfeile und Absperrbänder würden wir den Weg finden.  Auf unserer Strecke (41 km, 1300 hm) waren wir mit drei Labstellen vollkommen versorgt. Doch das ist auch nötig. Denn die Strecke fordert – nicht nur bergauf.

Ein entspanntes Zusammensein

Das Nenngeld macht sich beim MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal spätestens im Festzelt nach dem Rennen bezahlt. Ein Getränkebon und der Essensbon, mit dem man nicht nur Nudeln sondern auch ein qualitativ hochwertiges (damit ist nicht die Nahrhaftigkeit, sondern die Fleischqualität gemeint :D) Schnitzel mit Pommes und gemischtem Salat, mit Kernöl aus der Ölmühle Fandler.

Gemeinsam mit unseren Teamkollegen geht die Zeit bis zur Siegerehrung schnell vorbei. Wir sind gespannt, denn alle spekulieren auf den Sieg in der Teamwertung, doch nirgends gibt es dazu eine Ergebnisliste. Als dann feststeht, dass die Spekulationen sehr begründet waren, brandet Jubel auf. Es ist schön zu sehen, wie unser Team – trotz dass man im Rennen ein Einzelkämpfer ist – sich über einen gemeinsamen Erfolg so freuen kann.

Noch eine Spekulation stellen wir an diesem Tag an: Nämlich, wer wohl die beiden Helme von KASK gewinnen wird, die zur Verlosung auf die Bühne gebracht werden. Der erste Helm ist schnell vergeben. Die Startnummer 314 wird für den zweiten Helm aufgerufen. Und siehe da: Es ist Anja!!  Man möchte ja meinen, ein Helm wäre genug. Aber jetzt hat Anja gleich zwei. Selbe Marke. Selbe Farbe. Selbe Größe. Doppelt hält bekanntlich besser.

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