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Letztes MTB Rennwochenende: 1x HUI und 1x PFUI

Ein bisschen wehmütig blicken wir auf das vergangene Wochenende zurück: Es war das letzte Mountainbike Rennwochenende in dieser Saison. Deshalb dachte Anja sich wohl, das Wochenende voll zu nützen und startete am Samstag beim Sportklasse XCO in Vorau, als auch beim letzten Bewerb der Centurion Mountainbike Challenge in Krumbach am Sonntag. Sandro stand „nur“ am Sonntag am Start.

Herausforderung angenommen

Anja zog die Entscheidung, ob sie in Vorau starten wird, bis Donnerstag hinaus. Sie wusste vom Vorjahr – als sie beim Hobbybewerb startete – welche zusätzlichen schwierigen Stellen beim heurigen Sportklasse-Bewerb warten würden und war sich unsicher, ob sie diese meistern würde. Deshalb musste eine Streckenbesichtigung her. Gemeinsam mit Mama & Papa gings am Donnerstag auf die Strecke und dort dann auch direkt in die schwierigen Passagen im Wald. Wie befürchtet, war die Angst beim ersten Sprung zu groß, jedoch die Chicken-Line nur minimal länger: Erstes Problem gelöst. Gleich danach warten einige stufenartige aber sehr unrythmische Absätze. Drei Mal fuhr Anja an, traute sich aber nicht drüber. Mama konnte gar nicht hinsehen. Sie bat dann ihren Papa, sich einfach nur darunter hinzustellen, damit sie sich einbilden konnte, dass er sie auffängt, wenn es sie nach vor wirft. Und siehe da: Locker und sicher drüber gefahren. Ein Wahnsinn was der Kopf ausmacht! Der meterhohe Sprung, der danach folgte, wurde heuer mit einer Palette zum „runterfahren“ entschärft. Die restlichen Stellen forderten Anja zwar, sie wusste aber, dass sie diese sicher fahren konnte. Und so war die Entscheidung gefallen.

Am Start bei den steirischen Meisterschaften

Ein bisschen Nervosität war am Start dann trotzdem da, als Anja in die erste von 4 Runden startete. Immer die Absätze im Wald im Kopf ging es um die Runde. Voll konzentriert fuhr Anja alle Runden sauber durch die Waldpassagen. Sie fühlte sich dort wie „weggetreten“ und hätte nicht sagen können welche Zuschauer dort stehen oder wo wer gestanden hätte. Alles rundherum war dort ausgeblendet. Die Bergauf-Passagen waren jedoch nicht weniger fordernd. Steil und steiler. Und so kam es, dass der Garmin-Computer am Ende des Rennens einen Durchschnittspuls von 181 Schlägen anzeigte. Unter 170 Schläge ist Anja das ganze Rennen über nie gekommen, nicht mal bergab. Ausruhen: Fehlanzeige! Belohnt wurde dies aber mit dem steirischen Meistertitel! 

Rennwochenende komplett

Am Sonntag hieß es dann wieder: Raus aus den Federn, Frühstück runterwürgen, einpacken und auf gehts nach Krumbach in die Bucklige Welt. Für Sandro war es ein Saisonabschluss-Rennen ohne Druck, da er die 5 Rennen, die für die Gesamtwertung benötigt hätte, nicht geschafft hat. Für Anja ging es noch um den 2. Gesamtrang. Krumbach war das 5te Rennen, was bedeutete, dass ein Finishen unbedingt notwendig war.

Top Organisation, coole Strecke

Eine Strecke, wie wir es lieben: So gut wie kein Asphalt, quer durch Wald und über Wiese. Die Beschilderung war gut, wobei die kleinen Täfelchen schon seeehr klein waren, wenn man schnell dran ist. Die Siegerehrung hat pünktlich begonnen. Wir mochten das Startsackerl aus Stoff sehr! Und: Wir finden es cool, dass so viele junge Leute im Team dabei waren. Weiter so!

Foto: Sportograf

Nach dem HUI kommt das PFUI

Was hat Anja im ersten Anstieg gelitten, geschwitzt und alles was es an Sünden gibt abgebüßt! Der Vortag lässt grüßen. Im Mittelteil lief es dann schön langsam besser, wobei der Puls nicht gerade auf Touren kam. Für kurze Zeit dachte Anja daran, es bleiben zu lassen. Wie sollte sie 31 Kilometer um die Runde kommen? Aber aufgeben tut man bekanntlich nur Briefe.  Deshalb finishte sie mit einer grauenvollen Zeit, konnte aber somit die 5 Rennen für die Gesamtwertung komplettieren.

Foto: Sportograf

Auch Sandro hatte nicht seine beste Zeit auf dem Kurs. Zu lange lag wohl die letzte Rennbelastung zurück. Trotzdem kämpfte er um die Runde und konnte somit auf eine gute, zweite Mountainbike-Saison zurückblicken. Im nächsten Jahr geht noch mehr!

Wir wechseln für unser allerletztes Rennwochenende das Rad

Zum Saisonabschluss haben wir uns überlegt, das Radfahren nochmal richtig lang zu zelebrieren. Deshalb sind wir nun bei der 24 h Radtrophy in Hitzendor als Zweierteam mit von der Partie. Und das ist dann wirklich das allerletzte Rennwochenende für diese Saison!

Es wird eine neue Erfahrung und sicher nicht einfach werden. Aber wie heißt es im Song von „Alle Farben“ so schön?

BAD IDEAS MAKE THE BEST MEMORIES

Titelfoto: Sportograf

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