Winterbekleidung – am Bike durch die kalte Jahreszeit - basecampas.at
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Winterbekleidung – am Bike durch die kalte Jahreszeit

„Habt ihr euer Rad jetzt schon eingewintert?“ Nähern sich die Temperaturen dem Nullpunkt, steigert sich diese Frage an uns in ihrer Häufigkeit. Um ehrlich zu sein: Unsere Räder stehen auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht viel mehr als 2 Tage in der Woche still. Schließlich ist der Winter die wichtigste Zeit, um für die kommende (Renn- und Touren-)Saison fit zu werden. Der Kälte sehr wohl entfliehen dürfen unsere Rennräder. Sie nehmen in der kalten Jahreszeit meist auf unseren Rollen Platz. Unsere Mountainbikes hingegen trotzen gemeinsam mit uns Minusgraden, Schneeflocken und Wind. Unsere Bikes sind hierbei hart im nehmen und stellen sich der Herausforderung im selben Outfit wie im Sommer. Wir hingegen schlüpfen in unsere Winterbekleidung.

Winterbekleidung – 5 Stücke, die das Training erträglich machen

1) Winterschuhe

Kalte Zehen, wer kennt das nicht? Schon zwischen 5 und 10 Grad+ ist die Wärme in den normalen Bikeschuhen schnell verschwunden. Überschuhe helfen zwar, halten bei kalten Temperaturen die Wärme aber auch nicht ewig im Schuh. Deshalb haben wir uns richtige Winterschuhe zum Biken geleistet. Zum einen halten sie lange warm, zum anderen haben sie Gore-Tex-Außenmaterial. So kann man auch mal im Schnee oder auf nasser Straße absteigen. Stehen wirklich Grade unter Null auf der Tagesordnung, halten die Schuhe unsere Zehen bis ca. 2 Stunden lang warm. Wichtig ist vor allem, die Schuhe nicht zu klein zu kaufen!

2) Winterhose

Eine zweite Anschaffung hinsichtlich Winterbekleidung ist eine Winterhose speziell fürs Biken. Lange haben wir uns mit anderen Varianten (Beinlinge, Überhose, etc.) über Wasser gehalten. Seit wir aber eine eigene Winter-Bike-Hose haben, ist uns (fast) kein Training im Winter zu blöd. Sandro hat hier eine Hose von Löffler, Anja von Nalini. Beide haben wir die Hose beim Bikeshop Kotnik in Graz gekauft und sind vollauf zufrieden, bis hin zu begeistert. Die Hose von Löffler hat Träger. Die Nalini-Hose ist ein Damenmodell, ohne Träger. Muss mal ein schneller „Pipistopp“ bei uns Mädls her, ist das natürlich ideal, da man nicht die komplette Oberbekleidung ablegen muss. Außerdem sind die Sitzpolster in den beiden Hosen auf Herren bzw. Damen abgestimmt.

Unterschätzen sollte man nicht, dass kalte Beine auch zu kalten Zehen führen!

Zusätzlich zur engen Winterhose, besitzen wir seit einiger Zeit eine Überhose, die Nässe und Wind abhalten soll. Wie oft wir dieses gute Stück tragen werden, wird sich zeigen.

3) Langarm-Funktions-Shirt

Im Zwiebellook – also mit mehreren Schichten – fährt es sich im Winter am besten über die winterlichen Straßen und Trails. Für uns gehört dabei ein Funktions-Shirt mit langen Ärmeln dazu, welches gut isoliert – auch wenn es durch den Schweiß nass wird. Anjas Lieblings-Shirt ist dabei eines von Under Armour, welches am Bund einen Gummizug – ähnlich wie bei den kurzen Bikehosen – hat. So verrutscht das Shirt nicht und lässt auch keinen kalten Luftzug den Rücken hinaufklettern.

4) All the small things: Handschuhe, Stirnband, Schlauchschal

Grundsätzlich ist das Training bei Kälte ja nicht so schlimm, wären da nicht Finger, Kopf und Zehen. Wie oben bereits erwähnt, lösen das „Kalte-Zehen-Problem“ Winterschuhe. Sind aber Finger und Kopf kalt, hilft der beste Winterschuh nix. Deshalb sollte man auch bei Handschuhen und Stirnband bzw. Mütze auf gute Qualität achten. Bei den Handschuhen haben wir meist 2 Paar dabei. Ein warmes und ein richtig warmes, winddichtes, wasserdichtes Paar. So können wir wechseln, wenn wir beispielsweise am Berg angekommen sind, um uns für die Abfahrt zu rüsten. Möchte man kein zweites, teures Paar Handschuhe kaufen, kann man sich auch „Überhandschuhe“ zulegen, die gegen Wind und Nässe schützen.

Bei der Kopfbedeckung verhält es sich ähnlich. Zwei Stück sind immer dabei. Eines am Kopf und eines zum Wechseln. Denn ist ein Stirnband erstmal nass, kann die Abfahrt damit ziemlich ungemütlich werden.

Ein richtiges Multitalent ist ein Schlauchschal. Er schützt zum einen den Hals vor Zugluft. Zum anderen kann man ihn über den Mund ziehen, um die kalte Luft etwas zu erwärmen, bevor sie in den Hals gelangt. Bei längeren Abfahrten, ist es außerdem möglich, den Schlauchschal über Kopf und Hals zu ziehen, sodass noch eine Lage über den Ohren liegt.

5) Licht

Achten sollte man im Winter vor allem auf die Sichtbarkeit durch die Winterbekleidung. Helle Farben, reflektierende Elemente auf Schuhen, Hose und Oberbekleidung. Montierte Lichter am Rad fallen zwar nicht in die Kategorie Winterbekleidung, schützen allerdings ungemein.

Gut aussehen ist natürlich was anderes! Im Winter trifft man aber ohnehin kaum jemanden mit derselben Mission an. Und wenn, dann sieht derjenige mindestens genauso bescheuert aus, oder friert sich gerade den kleinen Zeh ab. 

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