Typische Radfahrer-Aussagen – traue ihnen nicht!

Wir sind selbst Radfahrer. Und deshalb auch häufig auf Rad- und Vereins-Events. Und dadurch kommen wir auch häufig mit anderen Radfahrern ins Gespräch. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir bestimmte Phrasen in gleicher oder ähnlicher Form immer wieder hören. Oder selbst tätigen. Diese typischen Radfahrer-Aussagen stellen wir euch heute vor: Lasst euch nicht von einem Radfahrer täuschen! 😉

PS: Bitte nicht zu ernst nehmen!

Radfahrer-Aussagen basecampas, Anja

Ja, wir Hobbybiker fahren Rennen natürlich „zum Spaß“! Würden wir uns das sonst Wochenende auf Wochenende antun? Aber dass es dabei „um nix geht“, merkt man spätestens, wenn beim Startschuss nur mehr eine Staubwolke unter dem Zielbogen zu sehen ist.

Lasst euch nicht von typischen Radfahrer-Aussagen täuschen! Wenn jemandem Platzierung bzw. die eigene Leistung so egal ist, hat er – unserer Meinung nach – nichts bei einer Rennveranstaltung verloren. Hier geht es einfach darum, sich mit anderen zu messen. Auch wenn die Platzierung vielleicht nicht vorrangig ist, so ist es doch die persönliche Höchstleistung, die man bringen kann.

Deshalb an euch liebe Radfahrer (und auch an uns): Gebt doch zu, was euer Ziel ist. Dass man z.B. die Zeit vom Vorjahr verbessern möchte, ist doch legitim. Oder „so schnell wie möglich fahren“ ist auch eine Aussage, die der Wahrheit entspricht, einen aber trotzdem nicht als Angeber dastehen lässt.

Radfahrer-Aussagen basecampas, Sandro

Wenn wir dieses Wort schon hören: „Gemütlich“. Vielleicht die ersten 100 Meter. Danach brennt die Ehrgeiz-Sicherung durch und der 40 km/h – Schnitt blinkt vor dem inneren Radfahrer-Auge auf.

Lasst euch nicht von typischen Radfahrer-Aussagen täuschen! Denn Radfahrer sind Einzelsportler – auch wenn sie für ein Team fahren – und jeder möchte zeigen was er kann. Auch wenn er „fast nichts trainiert hat“.

Das Problem ist natürlich, dass nicht jeder auf dem gleichen Niveau fährt. Ist ja auch gut so. Allerdings wird sich selten am Schwächsten orientiert. Deshalb an euch liebe Radfahrer (und auch an uns): Wenn ihr in einer Gruppe seid und eine Pause macht, lasst auch denjenigen eine Pause machen, der als letzter nachkommt. Und springt nicht sofort wieder in die Pedale!

Radfahrer-Aussagen basecampas, Anja

Mag sein. Muss auch nicht sein. Dass ein Radfahrer gar kein System hinter seinen Ausfahren und Trainingseinheiten hat, wagen wir allerdings zu bezweifeln. Vor allem solche, die gut und gerne an Radrennen teilnehmen. Denn leider gilt – und das vor allem im Radsport – „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“. Oder um noch so ein tolles Sprichwort rauszuhauen: „Ohne Fleiß, kein Preis“. 😉

Lasst euch nicht von typischen Radfahrer-Aussagen täuschen! Uns ist aufgefallen, dass – wenn man selbst zugibt, dass ein System oder ein Trainer hinter dem Radtraining steckt – auch andere plötzlich mit der Sprache rausrücken.

Deshalb an euch liebe Radfahrer (und auch an uns): Durch gegenseitigen Austausch kann man so viel Neues lernen! Wenn man von seinen Erfahrungen erzählt und die Erfahrungen anderer hört, kann man auch für das eigene Training einiges gewinnen.

Radfahrer-Aussagen basecampas, Sandro

Natürlich! Wer trainiert denn schon viel? Geschweige denn gibt es zu? Kein Radfahrer – jemals! In Radfahrer-Kreisen ist tiefstappeln angesagt. Oder noch besser: Gleich das blaue vom Himmel lügen. Aber nicht so, dass man sich gut aussehen lässt. Nein!! Man lässt sich am besten so schlecht wie möglich dastehen. So muss man nicht befürchten, dass man nach einem Rennen – welches eventuell nicht so gut lief – dem Spott der Kollegen ausgesetzt ist.

Lasst euch nicht von typischen Radfahrer-Aussagen täuschen! Jeder, der sich heutzutage regelmäßig an die Startlinie stellt, sitzt auch privat häufiger am Rad. Wir haben da so unsere Faustregel: Je öfter jemand diese Aussage wiederholt, desto mehr trainiert derjenige. 😉

An euch liebe Radfahrer (und auch an uns): Gebt es doch einfach zu! Steht zu dem, was ihr macht. Und steht auch zu einem „schlechten“ Renn-Ergebniss, das wahrscheinlich eh nur von anderen so gesehen wird. Denn man selbst kann immer eine Erfahrung oder etwas neu Erlerntes und somit Positives aus einem Rennen mitnehmen!