2017 is over – ein Jahresrückblick - basecampas.at
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2017 is over – ein Jahresrückblick

Wieder einmal geht ein Jahr zu Ende, wobei wir das Gefühl haben, dass es erst vor ein paar Tagen begonnen hat. 2017 haben wir uns beide entschlossen, Wettkämpfe zu bestreiten und dafür auch etwas zu tun. Mit diesen Wettkämpfen gingen aber auch einige Abenteuer einher, die wir in diesem Jahresrückblick nochmal Revue passieren lassen wollen. Wer lieber Zahlen- statt Wortspielen hat, sollte ganz nach unten scrollen.

April

Für den Jahresrückblick 2017 möchten wir im April beginnen. Denn in diesem Monat begannen die Überlegungen einen eigenen Blog zu starten. Nachdem alle „Formalitäten“ (ja, es ist gar nicht so einfach, einen einigermaßen professionellen Blog aufzubauen) erledigt waren, hatten wir auch schon erste Beiträge, mit dem wir unsere Seite befüllten.

Ende April verbrachten wir nämlich eine Woche am Gardasee und erlebten dort auch ein tolles BIKE Festival. Mit ziemlichem Respekt standen wir dann an der Startlinie zum Rocky Mountain BIKE Marathon, da wir bei der Besichtigung überrascht von den steilen Anstiegen waren. Auch das schlechte Wetter hat uns ein bisschen Motivation entzogen.

Das Rennen selbst ging dann bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne und wir meisterten auch die gefürchteten Anstiege gut. Die Rennsaison hatte gut begonnen.

Mai

Im Mai warteten dann die ersten Rennen der Centurion Mountainbike Challenge: Gipfelsturm auf den Schöckl und Stubalpen Marathon in Maria Lankowitz. Anja konnte dort ihr bestes Rennen der Saison abliefern.

Eine Abenteuer-Idee nahm Ende Mai dann Form an: Mariazell 3.0 – wie wir es nannten.

Juni

Bevor wir aber diese Idee umsetzten, waren wir noch in Haus am Kaibling sowie beim Granitmarathon in Kleinzell unterwegs. In Kleinzell hatten wir die beste Rennvorbereitung des Jahres: Klippenspringen bei der Resilacke. Das Rennen selbst verlief für Sandro gut, Anja war weniger begeistert von ihrer Leistung.

Die Woche danach radelten wir dann mit dem Mountainbike – vollgepackt und voll motiviert – Richtung Mariazell. Kurz vor dem Alpl biwakierten wir dann neben einer kleinen, geschlossenen Almhütte. Das erste Mal schlafen unter freiem Himmel – ohne Zelt!

Eigentlich planten wir mit 2 Nächten, konnten aber dann am zweiten Tag bereits nach einigen Stunden – und ein paar Hindernissen sowie Sprengarbeiten – Mariazell mit dem Mountainbike erreichen. Dort wechselten wir auf das Rennrad und überwanden den restlichen Tag die gut 100 Kilometer zurück in die Oststeiermark. Ein wirklich großes Highlight des Jahres 2017.

Weitere Rennen bestritten wir ebenfalls: Unser Heimrennen in Pöllau, sowie den Marathon beim KitzAlpBike Festival. Hier hatte Sandro zum einen sein bestes (Pöllau) und zum anderen sein schlechtestes (KitzAlpBike) Rennen.

Juli

Nach dem KitzAlpBike flüchteten wir zum Wilden Kaiser und bestiegen den höchsten Gipfel der Gruppe: den Ellmauer Halt. Eine tolle Tour, bei der man keine Höhenangst mitbringen sollte!

Weiters besuchten wir zum ersten Mal die Wexl Trails und hatten viel Spaß. Anja war zum ersten Mal für eine Tour auf einem E-Bike unterwegs.

August

Der langersehnte Urlaub stand im August bevor. Leider etwas verkürzt, da Anja nach der Mitorganisation der Ultra Rad Challenge krank flach lag.

Wir quartierten uns dieses Mal in einem Hotel in Saalbach ein und hatten Spaß auf den coolen Trails und der schönen Landschaft. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte!

Anja erhielt dann noch einen Freistart bei der Bike Night in der Flachau. Trotz der verkürzten Strecke war es ein einmaliges Erlebnis und eine fordernde Strecke.

September

Mit dem Herbst zogen auch die letzten Rennen ins Land. Anja sicherte sich den steirischen Meistertitel auf der wohl schwierigsten Rennstrecke der Saison und quälte sich am darauffolgenden Tag auch noch über den Marathon in Krumbach.

Ein weiteres, absolutes Highlight erlebten wir allerdings beim gemeinsamen Start als 2er-Team beim 24h Rennen in Hitzendorf. Der beste Saisonabschluss, den wir uns wünschen konnten!

Oktober

Im Oktober reisten wir nach Obertraun, schauten uns die Cross Country Strecke an und Anja wurde für den 2. Gesamtrang bei der Mountainbike Challenge geehrt. Am darauffolgenden Tag strampelten wir über eine sehr, sehr coole Tour, die auch am Gosausee vorbeiführte. Dort genossen wir unser Mittagessen und die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Die Rennsaison war damit endgültig abgeschlossen. Die Berge riefen! Wir versuchten uns ein zweites Mal (beim ersten Mal war es zu windig und neblig) am Hochschwab und standen endlich am Gipfel. Der Abstieg war zwar etwas lang, aber trotzdem wunderschön. Wir entdeckten auch eine Herde Steinböcke.

November

Der nächste Berg wartete: Das steirische Matterhorn. Davor wärmten wir uns bei den Wexl Trails auf, da es neue und verlängerte Trails gab. Wir übernachteten dann am Ausgangspunkt des Lugauers im VW-Bus und konnten am nächsten Tag den Gipfel bei bestem Wetter besteigen. Der Gipfelgrat war ein Erlebnis für sich. Sandro zeigte dann beim Abstieg noch sein Pinguin-Talent, als er beim Runterrutschen auf Schnee hinfiel und am Bauch Kopf voraus den Hang hinunterschlitterte.

Dezember

Seit Mitte November ist das Training wieder in vollem Gange. Die ersten Schnee-Einheiten auf Skiern waren eine lässige Abwechslung. Vor allem das Skitraining auf den Hochwechsel mit Sonnenuntergang war einzigartig.

Leider hat sich der Schnee bald wieder verflüssigt, was allerdings den Vorteil hat, dass wir bereits fleißig Radkilometer bei angenehmen Temperaturen sammeln konnten. Der Jahresrückblick geht mit der traditionellen Silvester-Ausfahrt auf unseren Hausberg am 31.12. zu Ende!

Zahlen und Daten im Jahresrückblick

Was wäre ein Jahresrückblick ohne handfeste Zahlen? Hier ein paar Spielereien, die uns garminconnect erlaubt. 

Sandro Anja
Gesamtkilometer 9175 5853
 = ca. 6x von Graz nach Barcelona  = ca. 6x von Graz nach Rom
Gesamtzeit 491 Stunden 478 Stunden
 = pro Tag ca. 1h 21min  = pro Tag ca. 1h 19min
Gesamt Höhenmeter 155600 103443
 = ca. 18x auf den Mount Everest  = ca. 12x auf den Mount Everest
Rennteilnahmen 8 11
Rennkilometer 646 567
Rennzeit in Stunden 26 35
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