4 schöne Rennradtouren auf Istrien

Täglich ein Triathlon – 4 Tage lang. Habt ihr das schon mal probiert? In der Karwoche habe ich – Sandro – mich diesen „Strapazen“ bei diversen Rennradtouren auf Istrien (Porec) ausgesetzt: Schlafen – Radfahren – Essen. Gemeinsam mit unserem Verein WSA greenteam genossen wir die Freiheit: Nur daran denken, auf welchen Straßen man heute die 25.000 Kurbel-Umdrehungen umsetzt.

WSA greenteam Gruppenfoto, Rennradtouren

Ich startete erst einen Tag nach meinen Teamkollegen vollgepackt nach Kroatien, da wir am Samstag noch einen sehr erfreulichen Termin am Steiermark Frühling in Wien hatten, nämlich die Superradler-Präsentation. Als ich endlich den ersten Blick auf das Meer werfen konnte, erfüllte mich ein Gefühl der Vorfreude. Auch wenn ich noch lieber in den Bergen bin, sind Radtouren in Meer-Nähe doch auch etwas Besonderes.

Sandro und Andreas mit ihren Rennrädern vor dem Meer, Rennradtouren Istrien

Anreise, Hotel & Tourenplanung

Wir nächtigten im Valamar-Hotel Pinia. Die Zimmern sind nicht übermäßig groß, aber das müssen sie auch nicht, wenn die Tage eh am Rad verbracht werden. Was ich mir erträumt habe, war ein Abendessen am Buffet. Und siehe da: Meine Träume wurden erfüllt, auch wenn das ab und an ein leichtes Übelkeits-Gefühl in mir auslöst. Mein Magen ist einfach zu klein für sowas! 😀 Wie in allen „Sommer-Hotels“ in Kroatien ist auch hier das Abendessen für ein Trainingslager recht spät, nämlich erst um 19 Uhr.

Um euch die Tourenplanung für einen eventuellen kommenden Aufenthalt in und rund um Porec zu erleichtern, findet ihr für alle, von uns gefahrenen Touren, die dazugehörige bikemap. Auf dieser Plattform könnt ihr unsere Touren auch einfach abändern oder erweitern.

Sandro mit seinen Teamkollegen, Rennradtouren

Rennradtour 1: Rovinj & Novigrad

Alle anderen waren von der ersten Ausfahrt am Sonntag schon aufgewärmt, als es am Montag mit 150 Kilometern und über 1000 Höhenmetern zum Start ins Trainingscamp ging. Wie auch schon Anja aus Zadar berichtet hatte, ist die leicht hügelige Landschaft in Kroatien nicht zu unterschätzen. Nicht immer kann man sich im Windschatten ausruhen. Deshalb musste ich beim Einstieg in die Rennradtouren auf Istrien doch ein bisserl schwitzen. Gegen den Uhrzeigersinn radelten wir Richtung Rovinj, weiter ins Landesinnere nach Pazin und von dort dann weiter nach Novigrad, wo wir im Anschluss wieder kehrt machten, um nach Porec zurückzugelangen.

Sandro und die zwei Andreas stehend mit ihren Rennrädern vor dem Meer, Rennradtouren

Rennradtour 2: Groznjan – die Südsteiermark Kroatiens

Bei erneut „tanlines-förderlichem“ Wetter erwarteten uns am Dienstag rund 100 Kilometer. Wunderschön und entspannt rollten wir entlang der Küste von Porec nach Savudrija. Angekommen in Groznjan, legten wir eine Pause auf einer Anhöhe ein und genossen den Blick hinab ins Mirna Tal. „Eine Aussicht, wie in der Südsteiermark“, meinte meine Mama dann im Hotel, beim Anblick des Fotos.

WSA greenteam Gruppenfoto, Rennradtouren

Rennradtour 3: Coast to coast

Einen spannenden und langen Tag erlebten wir dann am Mittwoch. Ich glaube, ich hatte noch nie so ein langes Roadbook auf meinem Oberrohr kleben: Geplant war eine „coast to coast“-Runde, also von Porec nach Opatija und wieder retour. Gut aufgewärmt erwartete uns einige Kilometer nach dem Start in Porec die Herausforderung Ucka-Gebirge. Eine steile Rampe stellte sich vor uns auf und es galt rund 600 Höhenmeter zu überwinden. An der Küste angekommen, rollten wir weiter Richtung Süden, immer am Meer entlang. Dieser Abschnitt diente dem Energie-tanken – wenig Verkehr, Meerblick, entspanntes Rollen. Kurz vor Rabac, bogen wir Richtung Labin ins Landesinnere ab. Der ganze Weg musste auch wieder zurückgetreten werden, was mich zum Ende hin dann doch noch einige Körner kostete. Immerhin hatte ich aber noch die Kraft, extrinsisch motiviert durch Strava, einen kleinen Anstieg neben dem Hotel 5x auf- und abzufahren damit die 3000 Höhenmeter voll werden.

Rennradtour 4: Ausrollen an der Küste

Am letzten Tag vor der Abreise galt es die Beine vom Vortag etwas zu lockern. Das taten wir nochmals bei einer Runde rund um Novigrad und Umag. Wieder genossen wir Blicke in die endlosen Weiten des Meeres, warme Sonnenstrahlen auf der Haut und angenehmen Fahrtwind im Gesicht. So mag ich Kroatien.

Sandro und Jochen vor einer Steinmauer und im Hintergrund das Meer, Rennradtouren