MTB-Rennanzug: 3 Vor- & Nachteile - basecampas.at
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MTB-Rennanzug: 3 Vor- & Nachteile

Wer mehrmals in der Woche am Rad sitzt, weiß: Die Radbekleidung spielt eine wesentliche Rolle, ob man sich während der Einheit dann auch wohlfühlt. Zum einen hinsichtlich des Aussehens: Anja ist in ihrem Lieblings-Raddress meist motivierter und bei Sandro müssen alle Trikots und Hosen immer mit den aktuellen Tan-Lines abschließen. Zum anderen ist die Funktionalität ein immens wichtiger Punkt: Wer hatte noch nie Probleme mit dem Hintern weil der Sitzpolster nicht ideal war? Sandro kann davon übrigens hier ein Lied singen.

Rennanzug oder doch Raddress?

Seit längerem beobachten wir nun, wie einige Mountainbiker sich in einen Rennanzug – also ähnlich denen vom Zeitfahrern oder Triathleten – werfen. Wir finden: Sieht gar nicht schlecht aus! Und wollten uns nun auch selbst von den Vor- und Nachteilen überzeugen und erzählen euch im Folgenden mehr darüber.

Vorteile des Rennanzugs

1. Kein Verrutschen

Das, was einen Rennanzug von einem normalen Raddress (Trikot und Radhose) unterscheidet, ist die Verbundenheit von Trikot und Hose. Das heißt, man schält sich in nur ein einziges Kleidungsstück. Dazu kommt, dass der Rennanzug im Normalfall recht eng anliegt. Anja hatte mit der Bestellung des Rennanzugs immer nur eine Hoffnung, die sich beim Tragen dann auch vollkommen bestätigt hat: Kein Verrutschen des Trikots mehr! Während eines Rennens nervt es nämlich extrem, wenn das Trikot von links nach rechts und von oben nach unten rutscht weil die Trikottaschen mit Gels, CO2-Kartuschen etc. gefüllt sind und es auf den Mountainbike-Strecken bekanntlich auch nicht so sanft dahingeht. Der Rennanzug bleibt auch am Fleckalm-Trail auf seiner Position. Wir hoffen, ihr auch. 

2. Kein lästiger Kragen

Im Vergleich zum Trikot fühlt sich der Rennanzug im Halsbereich besser an, weil kein Kragen vorhanden ist, der in irgendeiner Art und Weise kratzen könnte. Zudem lässt sich der Reißverschluss des Rennanzuges um einiges leichter öffnen.

3. Sieht schnell aus – ist auch schnell

Die richtige Größe beim Rennanzug zu finden, ist unabdingbar. Wählt man ihn zu klein, explodiert der Reißverschluss bei jedem Keks, den man sich gönnt. Wählt man ihn zu groß, verfehlt er sein Ziel: Nämlich wie eine zweite Haut am Körper anzuliegen. Und genau das ist auch ein großer Vorteil vom Rennanzug: Auch beim Biken und hier vor allem beim Marathon gibt’s öfter flache Passagen. Der Wind hat mit dem Rennanzug keine Chance mehr. Auch im Downhill sitzt der Anzug.

Nachteile des Rennanzugs

1. Hitze

Was am einen Tag ein Vorteil ist, kann an einem anderen Tag zum Nachteil werden. Wird ein Rennen nämlich zur Hitze-Schlacht, wird es im Rennanzug richtig warm. Dadurch, dass der Wind weder unten am Trikot, noch an den Ärmeln und am Hals an die Haut kommt, fehlt die Zugluft komplett. Dabei hilft es auch nicht wirklich, den Anzug etwas zu öffnen. Deshalb ist der Anzug für Rennen bei 30°+ nicht ideal geeignet.

2. Wenig Platz

Die umgekehrte Variante: Wird der Renntag zur Wind- & Wetter-Schlacht bei Graden um die 0 und die Strecke deutlich länger als 50 Kilometer, möchte eventuell das Gilet und Ärmlinge neben den Gels & CO2-Kartuschen in die „Trikottaschen“ am Rennanzug. Schwierig, meinen wir. Der Rennanzug liegt so eng an, dass in den Taschen am Rücken nur das Mindeste Platz hat.

3. Vorsicht beim Anziehen!

Wie ihr bereits wisst: Der Rennanzug ist eng (was er auch soll). Extreme Vorsicht ist deshalb beim Anziehen geboten. Vor allem dann, wenn vielleicht eine Pipipause eingelegt wurde und der obere Teil vom Rennanzug (gilt wahrscheinlich eh nur für uns Mädls), wieder komplett angezogen werden muss. Der Schweißfilm am Körper macht die Prozedur nicht gerade einfacher.

Welche Variante ihr nun für euch wählt, bleibt euch natürlich selbst überlassen. Wir finden den Rennanzug aber ziemlich cool und freuen uns schon auf weitere Möglichkeiten ihn auszuführen. Auf Instagram wurde übrigens eher zu Trikot und Hose tendiert.

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